Leistungen Unser Leistungsspektrum

Gesundheitsuntersuchung "Check-up 35 plus"

Alle zwei Jahre übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen eine Gesundheitsuntersuchung ab dem 35. Lebensjahr, welche die körperliche Untersuchung, auch der Haut, Urinanalyse auf Eiweiß und Blut sowie eine Blutuntersuchung mit Bestimmung des Blutzuckers und Gesamtcholesterins beinhaltet.

Als Privatleistungen können in diesem Zusammenhang eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane sowie ein Ruhe- bzw. Belastungs-EKG sinnvoll sein.

Schutzimpfungen

Alle notwendigen Impfungen werden durchgeführt, sowohl die von der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfohlenen Impfungen als auch alle Reiseimpfungen (mit Ausnahme der Gelbfieber-Impfung, die dem Gesundheitsamt obliegt).

Reiseimpfberatung und Reiseimpfungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und sind daher Privatleistungen.

Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit!

Krebsvorsorge

Die Krebsvorsorgeuntersuchung der Prostata beim Mann (Vorsteherdrüse) wird ab dem 45. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und beinhaltet eine einfache Tastuntersuchung und Stuhluntersuchung auf Blut (Hämoccult). Die spezielle Blutuntersuchung auf PSA (Prostata-spezifisches Antigen) wird als Privatleistung angeboten.

Das Hautkrebs-Screening wird ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie)

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre die Vorsorgekoloskopie, wobei eine Darmkrebserkrankung bereits in einem sehr frühen Stadium diagnostiziert werden kann. Darüber hinaus können kleine Polypen ("Krebsvorboten") mittels einer Drahtschlinge abgetragen und histologisch (feingeweblich) untersucht werden.

Belastungs-EKG

Zur Erfassung von Durchblutungsstörungen oder Herzrhythmusstörungen unter Belastung werden die Stromkurven des Herzens unter steigender körperlicher Belastung abgeleitet mit begleitenden Blutdruckmessungen.
Sauerstoffmangelzustände des Herzens können so besser erfasst werden, bevor Herzmuskelgewebe zugrunde gegangen ist.

Labordiagnostik

Blut-, Urin- und Stuhluntersuchungen können Aufschluss geben über entzündliche Veränderungen des Körpers, Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen.

Die Ergebnisse liegen meist am Folgetag vor.

Ruhe-EKG

Das Elektrokardiogramm (Herz-Strom-Kurve) basiert auf der computergestützten Auswertung der elektrischen Aktivität des Herzens.

Durchführung der Untersuchung:
Im Liegen werden 6 Saugelektroden an die vordere Brustwand und 4 Elektroden an Arme und Beine angebracht und die Herz-Strom -Kurven werden abgeleitet.

Die Untersuchung gibt Aufschluss über Herzerkrankungen im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzinfarkten (akut und Narben nach Infarkten) und Herzrhythmusstörungen. Das EKG wird direkt ausgewertet.

DMP-Programm Koronare Herzkrankheit

Ziel des Disease-Management-Programms (DMP) Koronare Herzkrankheit ist die Erhöhung der Lebensqualität und Lebenserwartung der Patienten mit der Diagnose Koronare Herzkrankheit. Hierzu muss sich der Patient bereit erklären. Diagnosebezogene Therapieziele werden vereinbart und mit individuellen Zielvereinbarungen in Einklang gebracht.
Der Arzt übernimmt die zentrale Funktion für diese Patienten durch Koordination der Behandlung, Diagnosesicherung, Dokumentation und Transparenz.

Langzeit-EKG

Diese Untersuchung dient der Entdeckung von Herzrhythmusstörungen wie Extraschlägen (Extrasystolen), Herzrasen (Tachykardien), aber auch von zu langsamem Herzschlag (Bradykardien). Darüber hinaus dient sie der Abklärung von Schwindel und Ohnmachtsanfällen durch Herzrhythmusstörungen. Hiermit kann über die Notwendigkeit z.B. einer Schrittmachertherapie entschieden werden.



Langzeit-Blutdruckmessung

Oft ist es schwierig, alleine aufgrund einzeln gemessener Blutdruckwerte bei erhöhter subjektiver Fehlerquote die Indikation für eine medikamentöse Blutdrucktherapie zu stellen. Hierbei hilft die Langzeit-Blutdruckmessung, sie erfasst mit einer Blutdruckmanschette am Oberarm mit vielfachen Messungen tagsüber und nachts in der Alltagssituation den tatsächlichen Blutdruck. Hiermit kann wesentlich besser über die Notwendigkeit und Art einer Blutdrucktherapie entschieden werden.

Lungenfunktionstest

Er dient der Registrierung der Atmung und kann die Funktion der Bronchien und Lunge messen. Die bei der Atmung bewegten Luftmengen werden von dem Gerät ausgemessen, hiermit können Störungen der Lungenfunktion auf verschiedenen Ebenen festgestellt werden und Rückschlüsse auf das Vorliegen von Lungenerkrankungen gezogen werden.
Auch lässt sich hiermit der Therapieerfolg dokumentieren.

Röntgendiagnostik

Wir führen internistische Röntgenuntersuchungen durch, diese umfassen primär die Lungenuntersuchungen. Röntgenuntersuchungen des Skeletts, des Beckens und peripherer Gelenke bei internistischen Fragestellungen (rheumatologische Erkrankungen, Gicht...) werden ebefalls durchgeführt.



Sonographie der Schilddrüse

Die Schilddrüse kann für vielfältige Störungen im Gesamtorganismus verantwortlich sein. Es können mit dem Ultraschall Hinweise auf Funktionsstörungen, Knotenbildungen, Organvergrößerung und auch bösartige Veränderungen gefunden werden. Herzrhythmusstörungen, Haarausfall Hauterkrankungen, Wasseransammlungen im Gewebe können unter anderem ihre Ursache in einer Schilddrüsenerkrankung haben.

Sonographie des Bauchraumes

Hiermit werden die Organe Leber, Gallenblase, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Milz, Blase u. a. untersucht. Eine Erweiterung (Aneurysma) der Bauchschlagader kann so einfach festgestellt werden. Die Ultraschalluntersuchung des Bauches ist die nicht eingreifende Erstuntersuchung bei jeder Form von Bauchbeschwerden, bevor die eingreifenden Untersuchungen wie Magen-und Darmspiegelung folgen.

Sonographie des Herzens
(Farbdoppler-Echokardiographie)

Mit dieser Ultraschallmethode kann am schlagenden Herzen von außen durch die Brustwand das Herz untersucht werden. Es lassen sich so Funktionsstörungen des Herzmuskels, Herzklappenveränderungen, Wasseransammlungen im Herzbeutel sowie Hinweise auf eine Infektion am Herzen feststellen.

Sonographie der Beingefäße

Stellen sich Patienten mit Symptomen vor, die auf eine Erkrankung im Bereich der venösen oder arteriellen Gefäße der Beine hinweisen (z.B.: Thrombose, Gefäßverschlüsse, Schaufensterkrankheit, Muskelschmerz bei Belastung), ist die Duplexsonographie der Beingefäße eine einfach durchzuführende Methode, um schnell und problemlos die Ursache im Gefäßsystem zu finden und zu lokalisieren.

Sonographie der Halsschlagadern

Das Ziel dieser einfachen und schmerzlosen Untersuchung der arteriellen Blutversorgung des Gehirns ist die Aufklärung von Schwindel, neurologischen Funktionsstörungen wie Sehstörungen bei Mangeldurchblutung der Sehrinde im Gehirn, Gangstörungen sowie Vorboten eines Schlaganfalles wie kurzzeitige Lähmungen.



Endoskopische Untersuchungen

Magenspiegelung (Gastroskopie)

Die Gastroskopie ist eine medizinische Untersuchungsmethode des oberen Teils des Verdauungstrakts.
Mit Hilfe der Gastroskopie ist es möglich, das Innere der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms anzusehen. Dabei lassen sich kleine Gewebeproben (Biopsien) aus der Schleimhaut für mikroskopische Untersuchungen entnehmen.
Eine Gastroskopie empfiehlt sich bei anhaltenden Oberbauchbeschwerden, wiederkehrendem Sodbrennen, Schluckbeschwerden, unklaren Durchfällen und bei Verdacht auf ein Magengeschwür oder Magenkarzinom.

Darmspiegelung (Koloskopie)

Eine Koloskopie dient der Untersuchung des Dickdarmes und meistens auch der letzten Zentimeter des Dünndarmes.
Diese Untersuchung wird z.B. durchgeführt bei Bauchbeschwerden, Stuhlunregelmäßigkeiten, Durchfällen, Blut im Stuhl und auch als Vorsorgeuntersuchung ab dem 55. Lebensjahr.
Vor der Darmuntersuchung erfolgt ein Aufklärungsgespräch mit dem Arzt. Hierbei werden die Vorbereitung und die Durchführung der Koloskopie besprochen. Ebenso werden die Risiken erläutert (z.B. bei etwaig anfallender Entfernung eines Dickdarmpolypen).

  • Behandlungen unter dem Schirm der gesetzlichen Krankenkassen unterliegen besonderen Auflagen. So muss eine Behandlung notwendig, wirtschaftlich und ausreichend sein. Der Arzt darf ohne medizinische Notwendigkeit nicht beliebig Leistungen auf Kosten der Krankenkasse erbringen.
  • Viele Menschen heute wünschen aber eine Behandlung und Untersuchungen, die über diesen schmalen Rahmen hinausgehen. Diese bieten wir offen und transparent an. Dazu zählen Leistungs-Check, Sportuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen zur Vorsorge für Herz- und Gefäßerkrankungen sowie zur Krebsvorsorge, Darm- und Magenspiegelung zur Vorsorge vor Erreichen des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestalters (z.B. Darmspiegelung zur Vorsorge erst ab 55. Lebensjahr in der GEK).

  • Sprechen Sie uns an!

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